Kurz-Info
Sina Trinkwalder, Jahrgang 1978, Mutter eines 5jährigen Sohnes und leidenschaftliche Unternehmerin. Bauch-Marketer, LOHAS-Lady und Hobby-Musikerin. Zusammen mit ihrem Mann leitete sie 13 Jahre eine Werbeagentur. Und das wäre auch die nächsten Jahrzehnte weitergegangen, hätte es bei ihr nicht “Klick” gemacht.
Fast alle haben sie für verrückt erklärt: In eine tote Branche einsteigen, mitten in der Wirtschaftskrise, das sei Selbstmord. Aber Sina Trinkwalder weiß, dass es funktionieren wird. Sie will die Welt ein kleines Stück besser machen - darauf setzt sie alles. Deshalb hat die Schwäbin 200.000 Euro investiert. Denn sie ist überzeugt: „Um etwas Neues zu schaffen, braucht man Menschenverstand und vor allem viel Mut.“
Wer also in Zukunft ein Kleidungsstück von manomama in den Händen hält, der kann sich sicher sein, dass die Baumwolle von Hand gepflückt wurde und dass er ein einmaliges Kleidungsstück trägt. Denn Farbe und Schnitt können individuell zusammengestellt werden.
Zusätzlich hilft der Kunde, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. „Das Besondere ist, dass man nicht irgendein anonym in Indien produziertes Shirt trägt, sondern dass man weiß, wer es genäht hat und unter welchen Bedingungen“, erklärt Trinkwalder. Der Name der Näherin sei auf dem Etikett zu lesen. Der Käufer könne sich sicher sein, dass die Näherin einen fairen Lohn über Tarif erhält. Er könne der Näherin sogar auf der Homepage ein kleines Dankeschön hinterlassen. „Es ist erwiesen, dass Menschen mit Dingen sorgfältiger umgehen, wenn sie wissen, wer sie gemacht hat“, so Trinkwalder.
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