2011-11-08 08:29 von Anna Lefik
Sie hat dazu einen Kooperationsvertrag mit der in Paris ansässigen Modeschule Ecole Supérieure des Arts et techniques de la Mode (Esmod) geschlossen. Die Messe wolle das Thema Nachhaltigkeit, das in der Mode bislang ein Nischenthema sei, voranbringen und es Designern, Herstellern und Verbrauchern bekannter machen, sagte Messegeschäftsführer Detlef Braun der Nachrichtenagentur dapd. Ökomode sei ein Markt mit großem Wachstumspotenzial.
Unter anderem wollen die Partner einen gemeinsamen Studiengang an der Esmod entwickeln und einen internationalen Designpreis ausloben. Außerdem sind Präsentationen und Sonderschauen geplant.
Die Kooperation mit der international renommierten Esmod sei ein "Ritterschlag" für die Messe, sagte Braun. Es sei beachtlich, dass diese prestigeträchtige Schule, an der jährlich rund 1.000 Studenten aus 50 Ländern lernten, und die Messe Frankfurt "auf Augenhöhe" eine solche Kooperationsvereinbarung geschlossen hätten.
Die Messe Frankfurt ist erst 2010 in den Bereich Fashion eingestiegen. Erfahrung hat das Unternehmen aber schon mit Textilien im Allgemeinen. Von 2010 bis 2012 wurden beziehungsweise werden von der Messe Frankfurt 30 internationale Textilmessen organisiert. Vor allem von den Kontakten der Messe will die Esmod, die auch zwei Niederlassungen in Berlin und München hat, profitieren.
Nachhaltig produzierte Mode sollte aus ökologisch angebauten Rohstoffen bestehen. Außerdem sollte sie so hergestellt werden, dass die Umwelt nicht belastet wird und die Arbeiter, die mit der Produktion befasst sind, nicht ausgebeutet werden.
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